Bio Sauna – NATÜRLICH schwitzen bitte

Dienstag, 27.07.2010

Im Gegensatz zur originalen Sauna handelt es sich bei der Bio Sauna um ein feuchtes Warmluftbad. Hier sind vor allem die niedrigeren und damit besser verträglichen Temperaturen ausschlaggebend, die gleichzeitig den wesentlichen Unterschied zwischen Sauna und Bio Sauna darstellen. Während in der klassischen Sauna meistens mit Temperaturen zwischen 45 und 60 Grad sauniert wird, erlangt die Bio Sauna zwischen 40 und 55 Grad. Sie gilt deshalb als bedeutend kreislaufschonender, so dass sie auch von Herz-Kreislauf-Patienten genutzt werden kann. Besonders angenehm wird die Bio Sauna durch die Zugabe verschiedener ätherischer Öle, die so ganz nebenbei noch das Wohlbefinden und das psychische Gleichgewicht des saunierenden Menschen fördern. Ebenfalls eine empfehlenswerte Wellness Kombination ist die Anwendung einer Bio Sauna mit speziellen Beleuchtungen, die dann gleichzeitig auch einer Lichttherapie dienen kann. Ebenfalls ein wichtiger Unterschied besteht in der Verweildauer. Diese ist in der Bio Sauna höher als in der klassischen finnischen Sauna und beträt etwa 15 bis 30 Minuten. Der Ablauf an sich birgt keine wesentlichen Unterschiede. Wer allerdings auf den Namen Biodampfbad stößt, hat ebenfalls eine Bio Sauna vor sich, denn diese hat mitunter verschiedene Bezeichnungen, die regional abweichen können.

Wie die klassische finnische Sauna auch, ist die Bio Sauna ein beheizter Raum, in dem also hohe Temperaturen vorherrschen. Besonders beliebt ist die Bio Sauna vor allem in der kalten Jahreszeit, denn hier werden nicht nur die durchwärmende Atmosphäre des Dampfbades sondern auch die meistens ebenfalls angewendeten ätherischen Öle der Bio Sauna und die mitunter vorhandene Möglichkeit der Lichttherapie besonders geschätzt. Dabei leistet die Bio Sauna nicht nur einen guten Dienst für die allgemeine Gesundheit und hilft, Erkältungen aktiv vorzubeugen, sondern sie leistet gleichzeitig eine wichtige Funktion für das seelische Gleichgewicht. Dieses kann vor allem mit Hilfe der ätherischen Öle ebenfalls aktiv unterstützt werden, wobei der Bio Sauna als Aufguss durchaus verschiedene Öle, wie zum Beispiel das beliebte „Kaminfeuer“ oder die „Latschenkiefer“ sowie „Fichtennadelöl“ beigegeben werden. Besonders ausgleichend wirkt sich auch eine Bio Sauna mit Rosmarinöl aus, wobei hier dem eigenen Geschmack keine Grenzen gesetzt sind. Bei einer öffentlichen Bio Sauna sollten sich die Gäste aber untereinander auf den Ölzusatz einigen, damit der erholsame Effekt nicht durch einen sinnlosen Streit zerstört wird.

Grundsätzlich kann die Bio Sauna somit als ein Ergebnis der modernen Wellness Kultur und der Sauna Kultur angesehen werden, die neben dieser Variante auch noch weitere Sauna Formen hervorgebracht hat. Hin und wieder wird die Bio Sauna auch als Kräuter Sauna bezeichnet. Hier ist der Name dann regelmäßig an die verschiedenen ätherischen Öle angelehnt, die in der Sauna verwendet werden. Es ist also durchaus nicht falsch, diesen Namen zu gebrauchen, wenn er auch nicht völlig korrekt ist. Natürlich weiß aber jeder, was damit gemeint ist. Wichtig ist aber in der Bio Sauna ebenfalls den üblichen Gepflogenheiten zu folgen. Dabei ist ein langes und ausgiebiges Duschen vor dem Besuch sehr wichtig. Auch sollte jeder Gast darauf achten, ein eigenes Handtuch als Unterlage für die Sitzbank mitzubringen. Dieses sollte groß genug sein, um bequem zu sitzen oder auch einmal bei Bedarf zu liegen.

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