Der Honig ist nicht nur ein beliebtes Nahrungsmittel, sondern dieser ist schon seit Jahrtausenden bekannt, für die heilende Wirkung. Somit wird der Honig schon seit langer Zeit im Bereich der Natur- und Volksheilkunde eingesetzt, um Beschwerden oder Krankheiten zu lindern oder sogar zu heilen.
Auch als Massagemittel kann der Honig eingesetzt werden. Eine Honigmassage dient in erster Linie der Entgiftung des Körpers über die Hautoberfläche. Deshalb wird die Honigmassage besonders oft bei rheumatischen Erkrankungen eingesetzt. Aber auch bei Menstruationsbeschwerden oder bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann die Honigmassage den Beschwerden durch die natürliche Wirkung des Honigs entgegenwirken. Denn durch die im Honig enthaltenen Wirkstoffe und durch die Massagetechnik soll sich der Körper entgiften und zugleich entschlacken lassen. Der Honig beinhaltet besonders viele hochwertige Inhaltsstoffe, wie zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe Enzyme und freie Aminosäuren. Diese Inhaltsstoffe und auch die beinhalteten Blütenpollen können durch die Honigmassage direkt von der Haut aufgenommen werden. Deshalb kann eine Honigmassage auch bei Hautbeschwerden eingesetzt werden, da die Inhaltsstoffe besonders pflegend wirken und zugleich die Durchblutung anregen. Zudem wirkt eine Honigmassage vor allen Dingen besonders entspannend. Allerdings gibt es auch Personenkreise, welche die Honigmassage nicht anwenden sollten. Dazu zählen schwangere Frauen oder Menschen mit einer bekannten Honigallergie. Aber auch bei einem Tumor oder bei offenen Wunden auf der Haut darf die Honigmassage nicht angewendet werden.
Die Honigmassage hat vor Allem in Russland und Tibet Tradition. In diesen beiden Ländern werden jedoch unterschiedlichen Arten von Honig verwendet. In Russland wird bei der Honigmassage nur der reine Honig eingesetzt. In Tibet hingegen wird vor der Anwendung Buttermilch erwärmt und der Honig wird mit einem Gemisch aus ayurvedischen Kräutern zusammen mit der Buttermilch verrührt. Die Massagetechniken sind jedoch in beiden Ländern gleich, so dass für die Anwendung der Honig stets erwärmt wird. Zudem sollte bei dieser Art von Massage darauf geachtet werden, dass stets ein besonders natürlicher Honig verwendet wird, welcher frei von schädlichen Zusatzstoffen ist. Deshalb empfiehlt sich dazu zum Beispiel ein Waldhonig, welcher aus einem ökologischen Anbau stammt.
Die Honigmassage kann als Ganzkörpermassage oder auch nur an einzelnen Regionen des Körpers, wie zum Beispiel am Rücken angewendet werden. Bei der Anwendung am Rücken wird dieser häufig zunächst mit einem Peeling gereinigt, damit die Haut von alten Schuppen befreit werden kann. Anschließend wird der Honig auf dem gesamten Körper verteilt. In der Regel reichen für diese Anwendung etwa drei Esslöffel Honig für die gesamte Honigmassage aus. Nachdem der Honig auf dem Rücken verteilt wurde, wird dieser zunächst sanft auf der Haut verrieben, um anschließend mit Hilfe von etwas Druck einmassiert zu werden. Bei der Honigmassage kommt eine spezielle Massagetechnik zum Einsatz, wodurch auch die unterschiedlichen Reflexzonen angesprochen werden. Insgesamt nimmt die Massage mit Honig etwa 30 bis 60 Minuten in Anspruch. Abschließend zur Honigmassage wird der Honig mit lauwarmen Wasser wieder abgespült. Nach dieser Behandlung sollte eine Ruhepause von etwa einer halben Stunde eingehalten werden. Zudem sollte nach der Honigmassage auf die Anwendung von Pflegemitteln für einen Tag verzichtet werden, denn die unterschiedlichen Substanzen in den Pflegemitteln könnten schnell zu Hautreizungen führen.




